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Schön durch das Pferd!

Foto: djd/Töchterlehof Futter aus organischbiologischem Landbau: Der Töchterlehof bietet schadstofffreie Stutenmilch an



(djd/pt). Kühe liefern rund 95 Prozent der gesamten Milchmenge, die täglich in Deutschland getrunken oder verarbeitet wird. Der Rest kommt von Ziegen, Schafen, Büffeln und Stuten. Das interessanteste dieser Nischenprodukte ist zweifellos die Stutenmilch. Sie ist ein traditionelles Heilmittel und hilft vor allem bei Haut- und Darmproblemen. Das bestätigte jetzt auch eine Untersuchung der Universität Jena: Die Mediziner stellten fest, dass Stutenmilch für den Darm schädliche Bakterien abtötet. Auf diese Weise lindert sie chronische, entzündliche Darmerkrankungen. Auch auf das Hautbild kann sich Milch von Pferden äußerst positiv auswirken.

Stutenmilch wird in speziellen Gestüten gewonnen. Einen besonderen Stellenwert unter den Produzenten nimmt der österreichische Töchterlehof ein (www.toechterle.at), der schadstofffreie Stutenmilch anbietet. Die Stuten erhalten ihr Futter ausschließlich aus organisch-biologischem Landbau.

Stutenmilch wird entweder unerhitzt, tiefgefroren oder als Pulver angeboten, da ihr besonderes Eiweiß (das Albumin) beim Erhitzen schnell gerinnt. Sie kann auch als Gesichtscreme weiterverarbeitet werden. So hat etwa der Töchterlehof eine Stutenmilch-Intensiv-Rosencreme im Programm, denn auch bei der Gesichtspflege haben sich die wohltuenden Eigenschaften der Pferdemilch bewährt.